Bemerkenswertes aus der Geschichte Waldthurns

Zusammengestellt von Georg Schmidbauer
 
um 1180 Turmburg auf dem Thurnbühl
 
um 1215 Erbauung der Burg über dem Luhetal
 
1217 Friedrich und sein Sohn Ulrich von Waldthurn als Zeugen in einer Waldsassener Urkunde, erste Erwähnung von Waldthurn
 
1308 mit Heinrich von Waldthurn sterben die Herren von Waldthurn an ihrem Stammsitz aus. Waldthurn geht an die verwandten Waldauer, Lennesrieth, Albersrieth, Spielberg an das Kloster Waldsassen
 
1352 die Waldauer kaufen den Fahrenberg, Bernrieth und Waldkirch vom Kloster. Lennesrieth, Albersrieth und Spielberg erwerben die Landgrafen von Leuchtenberg
 
1428 die Hussiten plündern das „schöne Dorf Waldthurn“
 
1430 Befestigung durch zwei Tore am oberen und unteren Ende des Marktplatzes
 
1525 Waldthurn wird Markt, Recht auf anfangs zwei, später drei Märkte
 
1540 Willibald von Wirsberg kauft die Herrschaft Waldthurn, die Bevölkerung wird evangelisch
 
1628 Gegenreformation, die Bevölkerung muss wieder katholisch werden
 
1641 Wolfgang Caspar Printz geboren
 
1647 Aussterben der Wirsberger, Bayern und Böhmen streiten um Waldthurn
 
1666 Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz kauft die Herrschaft Waldthurn, Beginn des „goldenen Zeitalters“ für Waldthurn
 
1666 Baubeginn des neuen Schlosses durch Fürstin Augusta Sophia, Waldthurn ist zeitweise Residenz, zahlreiche Ämter und Behörden (Richteramt, Zollamt, Finanzamt, Forstamt)
 
1807 Verkauf der Herrschaft an das Königreich Bayern, Verlust aller Ämter, Waldthurn wird ein bedeutungsloser Landflecken
 
1865 großer Marktbrand, Waldthurn wird fast ganz zerstört
 
1971 Eingemeindung von Lennesrieth, Spielberg und Bernrieth, Bau des neuen Schulhauses mit Auflösung der Landschulen Oberbernrieth, Lennesrieth, Albersrieth und Spielberg
 
2004 Partnerschaftsvertrag mit Hostau